Silvesterbauchtum in Österreich (II) – Costumbres de nochevieja en Austria (II)

Ver más Cultura 31 diciembre, 2007

Silvesterfeuerwerk

Bunte Raketen in die Luft schießen und Schweizerkracher losgehen lassen sind besonders in unseren Breiten sehr belibte Silvesterbrauchtümer. Doch genau dieser Brauch gehört wohl zu den ältesten Gewohnheiten in der Silvesternacht. Beraits in der alten Zeit wurde Schrecken verbreitet, Lärm geschlagen und Krach gemacht und dies diente der Vertreibung böser Geister. Von den Germanen wurden Rasseln und Peitschen als Instrumente verwendet, im Mittelalter machte man sich Kirchenglocken, Pauken und Trompeten zu Nutze. Mit der Verbreitung des Schwarzpulvers kam es schöne langsam auch zum Schießen mit Böllern und Gewehren. Und ab diesem Zeitpunkt dauerte es auch nicht mehr lange, bis es schlussendlich zu den heutigen Raketen kam. Zeit nicht mehr der Vertreibung böser Dämonen dient, sondern bielmehr dem Ausdruch der Freude.

Bleigießen

Die Geschichte des Bleigießer ist etwas schwammig. Schon im Altertum war das Gießen von Blei eine oft angewandte Methode, beispielsweise im Zusammenhang mit Siegeln, Abzeichen, Schaumünzen und ähnlichem. Es ist jedoch nicht klar, ob dieser Bracuhtum daher kommt, oder nicht. Klar ist jedoch, dass das Blei im übertragenen Sinne als Schwermetall für alles Schwere und Belastende angesehen wird, das man im alten Jahr zurücklassen möchte. So wird heutzutage Blei in einem Löffel über einer Kerze geschmolzen und dann in ein Gefäß mit kalten Wasser gegossen. Die sich bildenden Figuren werden als Orakel angesehen, aus denen sich zukünftige Ereignisse im nächsten Jahr deuten lassen können. Im selben Zug wird die Figur auch oft gegen Kerzenlicht gehalten, um vom Schatten die Figur leichter ablesen zu können. Egal, ob die Figur nun eine Blume (neue Freundschaft), eine Spinne (das Glück hängt am seidenen Faden), oder eine Maus (heimliche Liebe, sparsam sein) sein soll – die Deutung bleibt letzlich jedem selbst überlassen.

Christl

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