Últimamente estoy leyendo unos libritos de Planeta Agostini que tienen las páginas pares en alemán y las impares en español. Fueron publicados hace casi una década, por lo tanto encontramos algunas joyas como “daß” en vez de “dass”, y en este caso (no sé si por la ambientación de la historia) la forma cortés se forma con “Ihr/Euch/Euch” en vez de “Sie/Sie/Ihnen”.
Bueno, quiero extraer este fragmento, que me ha parecido muy simpático.
Ein Mann reitet auf seinem Esel nach Hause und läßt seinen Buben (Hijo) zu Fuß nebenher laufen. Kommt ein Wanderer und sagt: “Das ist nicht recht, Vatter, daß Ihr reitet und laßt Euren Sohn laufen; Ihr habt stärkere Glieder”. Da steigt der Vater vom Esel herab und läßt den Sohn reiten.
Wieder kommt ein Wandersmann und sagt: “Das ist nicht recht, Bursche (Jóven), daß du reitest und deinen Vater zu Fuß gehen läßt. Du hast jüngere Beine”. Da sitzen beide auf und reiten eine Strecke.
Kommt ein dritter Wandersmann: “Was ist das für ein Unverstand! Zwei Kerle (Hombretones) auf einen schwachen Tier. Sollte man nicht einen Stock nehmen und euch beide hinabjagen?”. Da steigen beide ab und gehen alle zu Fuß, rechts und links der Vater und Sohn, und in der Mitte der Esel.
Sie begegnen einem vierten Wandersmann und dieser sagt ihnen: “Ihr seid drei kuriose Gesellen. Ist es nicht genug, wenn zwei zu Fuß gehen? Geht es nicht leichter, wenn einer von euch reitet?”. Da bindet der Vater dem Esel die vorderen Beine zusammen, und der Sohn bindet ihm die hinteren Beine zusammen, sie ziehen einen starken Baumpfahl durch, der an der Straße war, und tragen den Esel auf der Achsel heim.


